Serienmörder im Europa des 20 Jahrhunderts
Jens Inti Habermann
mit einem Vorwort von Prof. Dr. Schurich
Serienmörder werden von Freunden und Bekannten oft als ganz normale, unauffällige Menschen beschrieben.
Es könnte immer einer von uns sein, der aber doch anders sein muss und vor dem wir uns in allerletzter
Konsequenz fürchten müssen, so wie wir uns zuweilen vor uns selbst fürchten.
Serienmörder faszinieren, weil sie sich scheinbar unbeschwert über alle Normen hinwegsetzen, sind aber
dennoch unglückliche Menschen. Es quält sie, dass sie ihren Trieben folgen müssen, aber wir können ihre
Erschütterung nicht fassen. Auch aus diesem Grunde agieren sie so unauffällig.
Die geschilderten Fälle spiegeln insofern das wirkliche Kriminalistenleben wieder, als sich nicht alle
Serienmörder in den Netzen der Fahnder verfangen. Das Buch kann sogar den Fachmann in seinen Bemühungen
unterstützen, Motiven der Täter näher zu kommen. Erschütternd aber ist zu hören, dass selbst
Ordnungshüter, die einiges darüber gelernt haben müssten, Serienkillern oft blauäugig und leichtfertig
gegenübertreten ...
Vorwort von Frank R. Schurich